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. in /var/www/web418/htdocs/wp-includes/functions.php on line 3895 Spaß oder Stress?

Spaß oder Stress?

Agility macht Hunden Spaß!  Aber  kann der Sport auch Stress für die Hunde bedeuten?  Italienische Wissenschaftler aus Mailand und Neapel gingen der Frage nach, ob die vierbeinigen Athleten bei Agility-Wettbewerben Stresssymptome zeigen.

Hierzu wurde bei  17  Hunden vor und nach einem Turnier die Kortisonwerte im Speichel gemessen und verglichen. Kortison ist ein Hormon der Nebenniere, das bei Aufregung und in belastenden Situationen vermehrt gebildet wird, und daher als Indikator (Anzeiger) für Stress gilt. Darüber hinaus wurde das Verhalten der Hunde vor, während und nach der Parcoursrunde beobachtet.

Tatsächlich konnte ein Anstieg der Kortisonwerte im Speichel  verzeichnet  werden, der darauf hinweist, dass die Hunde während Wettkampfs mehr von dem Stresshormon produzieren. Auch Verhaltensweisen wie beispielsweise Ruhelosigkeit, häufiges Lautgeben, Zittern, Hecheln, Schwanzwedeln, im Kreis laufen, Gähnen und Schütteln  sind Zeichen dafür, dass die Tiere unter Spannung stehen.  Es ist also anzunehmen, dass die Teilnahme bei einem Wettbewerb für Hunde nicht nur spaßig sondern auch stressig ist.

Auf der anderen Seite ist Stress jedoch nicht nur negativ zu bewerten. Denn kurzfristige Stressreaktionen ermöglichen dem Körper erst, Höchstleistungen zu erbringen, weil sie beispielsweise die Durchblutung der Muskulatur erhöhen, den Sauerstofftransport verbessern und die Energieversorgung der Zellen effizienter machen. Kurzfristiger Stress ist daher im Sport durchaus erwünscht.

Darüber hinaus wäre das Leben ganz ohne Stress sterbenslangweilig. Solange die Erregung bewältigt werden kann und sowohl der Organismus als auch die Psyche des Tieres nicht überfordert werden, macht ein bisschen Stress fit und leistungsfähig. Zumal es ja auch bei Freude oder anderen starken positiven Gefühlen zu Stressreaktionen kommt. Dieser positive Stress oder Eustress fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mensch und Tier nachweislich.

Erst länger anhaltender Stress oder Stress, der mit starken negativen Gefühlen, insbesondere den Gefühlen von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Überforderung verbunden ist, der sogenannte Disstress, schädigt die körperliche und psychische Gesundheit.

Die italienischen  Verhaltensforscher  konnten bei ihren Beobachtungen allerdings nur feststellen, dass die Tiere während des Wettbewerbs unter Stress standen. Sie konnten anhand der Kortisonwerte und der Verhaltensbeobachtung nicht unterscheiden, ob es sich bei den Tieren um Eu- oder Disstress handelte. Um diese für das Wohlbefinden der Tiere wichtige Unterscheidung treffen zu können, müssen weitere Studien durchgeführt werden.


© Barbara Welsch
Lautgeben kann ein Anzeichen für Stress sein, allerdings kann es sich dabei auch um positiven Stress, sogenannten Eustress, handeln.

Quelle: Pastore C et al. (2011): Evaluation of physiological and behavioral stress-dependent parameters in agility dogs, Journal of Veterinary Behavior 6, 188 – 194

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