Notice: register_sidebar wurde fehlerhaft aufgerufen. Es wurde kein id im Parameter-Array definiert für die Seitenleiste „Sidebar“. Standardwert ist „sidebar-2“. Um diesen Hinweis zu entfernen und den existierenden Seitenleisteninhalt zu behalten, kann id manuell auf „sidebar-2“ gestellt werden. Weitere Informationen: Debugging in WordPress (engl.) (Diese Meldung wurde in Version 4.2.0 hinzugefügt.) in /var/www/web418/htdocs/wp-includes/functions.php on line 4139 Notice: Die verwendete Konstruktor-Methode für WP_Widget in WPzoom_Widget_Tabber ist seit Version 4.3.0 veraltet! Verwende stattdessen
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. in /var/www/web418/htdocs/wp-includes/functions.php on line 3894 Stress macht bissig

Stress macht bissig

Hunde, die sich gegenüber Menschen aggressiv verhalten, haben deutlich weniger von dem sogenannten Glücksbotenstoff Serotonin und mehr von dem Stresshormon Cortisol im Blut als Tiere, die sich nicht aggressiv gezeigt haben. Wissenschaftler der Universität Zaragoza untersuchten in Zusammenarbeit mit den Merial Laboratorien in Barcelona, das Blut von 80 Hunden, die in der verhaltenstherapeutischen Sprechstunde von zwei spezialisierten Kliniken wegen aggressiven Verhaltens gegen Menschen vorgestellt worden waren, und verglichen die Ergebnisse mit den Blutwerten von 19 Hunden, die bisher kein aggressives Verhalten gezeigt hatten. Je ängstlicher und unsicherer sich die aggressiven Tiere zeigten, desto weniger Serotonin und desto mehr Cortisol konnte in ihrem Blut gemessen werden.

Dominanzaggression?

Allerdings wiesen auch die Hunde, die nach dem Vorbericht der Besitzer als dominant-aggressiv eingestuft wurden, einen Serotoninmangel und einen Cortisolüberschuss gegenüber den nichtaggressiven Tieren auf. Dies würde man bei dominanten Tieren in einem Rangordnungskonflikt eigentlich nicht erwarten. Auf Nachfrage gaben tatsächlich viele Besitzer an, dass ihre Hunde in der Konfliktsituation zwiespältig wirkten, sie zum Beispiel während eines Angriff zitterten. Daher glauben die beteiligten Wissenschaftler, dass Aggressionen von Hunden gegen Menschen weit seltener eine Folge von Rangordnungsproblemen sind, als vielmehr die Konsequenz von Stress und Unsicherheit der Tiere.

Eric Isselée – Fotolia.com

Quelle: Rosado, Belén; García-Belenguer, Sylvia; León, Marta; Chacón, Gema, Villegas, Ainara; Palacio, Jorge (2010): Blood concentrations of serotonin, cortisol and dehydroepiandrosterone in aggressive dogs, Applied Animal Behaviour Science 123: 124-130

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  1. Gabi Maue sagt:

    Vielen Dank für diese Information, die sich mit meinen Erfahrungen deckt – vor allen Dingen der als „dominant-aggressiv“ bezeichnteten Hunde.
    kannman irgendwie an diese Studie herankommen?
    Danke für Ihre Antwort!
    mit freundlichen Grüßen,
    Gabi Maue

    • Hallo Frau Maue,

      Die Studie, für die sie sich interessieren, ist leider nicht kostenlos im Internet erhältlich, selbst das Abstract ist zur Zeit nicht zugänglich – habe gerade nocheinmal nachgesehen. Ich sehe die Studien immer hier in der Bayerischen Staatsbibliothek ein. Eventuell können Sie sich über eine Bibliothek in Ihrer Nähe eine Kopie bestellen. Hier noch einmal die daten des Artikels:
      Rosado, Belén; García-Belenguer, Sylvia; León, Marta; Chacón, Gema, Villegas, Ainara; Palacio, Jorge (2010): Blood concentrations of serotonin, cortisol and dehydroepiandrosterone in aggressive dogs, Applied Animal Behaviour Science 123: 124-130
      ich hoffe ich habe Ihnen damit geholfen.

      Viele Grüße
      Barbara Welsch

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