Training mit Todesfolge

Ein einjähriger Schäferhundrüde starb, weil sein Besitzer ihn beim Training zur Strafe an einem Würgehalsband hochhob und über etwa eine Minute  in der Luft hängen ließ.

Erst als das Tier in Panik geriet und schließlich bewusstlos wurde, ließ sein Halter es wieder zu Boden. Der Hund erwachte wenige Sekunden später aus seiner Bewusstlosigkeit und erschien zunächst normal. Innerhalb der nächsten vier Stunden bewegte sich das Tier jedoch zunehmend unsicher und begann zwanghaft im Kreis zu laufen.

Bei der Allgemeinuntersuchung in einer Tierklinik erhoben die Tierärzte folgende Befunde: Ängstlichkeit, starkes Hecheln, Herzrasen, Körpertemperatur von über 40 Grad, dunkel verfärbte Schleimhäute und eine verzögerte Kapillarfüllungszeit als Zeichen eines Kreislaufschocks. Nachdem die Tierärzte den Kreislauf des Hundes stabilisiert hatten, fuhren sie mit einer neurologischen Untersuchung fort.

Bei der neurologischen Untersuchung stellten die Tierärzte Blindheit, Pupillenerweiterung, reduzierte Reflexe, Augenzittern und eine linkseitige Gesichtsnervenlähmung fest. Auf Magnetresonanzaufnahmen des Gehirns waren erhebliche Veränderungen des Mittel- und Zwischenhirns zu sehen, die für die neurologischen Symptome einschließlich der Blindheit verantwortlich waren. Die Hirnschäden führten die Tierärzte auf einen langandauernden Sauerstoffmangel durch das Würgen zurück. Aufgrund der schweren Hirnschäden, die als unheilbar erachtet wurden, schläferten die Tierärzte den Hund schließlich ein.

Das Verwenden von Würgehalsbändern als Erziehungsmittel wird von einigen Trainern nach wie vor empfohlen, obwohl die damit verbundenen Gefahren, wie beispielsweise Verletzungen der Luftröhre, Schädigung der Nerven (vor allem der Sehnerven), Entwicklung eines Grünen Stars  und im schlimmsten Falle Tod durch Erwürgen, längst bekannt sind. Auch das  „Hängen“ von Hunden zur Strafe von Fehlverhalten scheint in einigen Kreisen durchaus üblich zu sein. Es gibt Gerüchte, dass es in den USA immer wieder zu  Todesfällen durch “Strafhängen” gekommen sein soll. (Ergänzung vom 04.07.2013).  Eventuell handelt es sich bei dem bekannt gewordenen Fall nur um die Spitze eines Eisbergs.

Eine ausführliche Darstellung des beschriebenen Falles ist in folgendem kostenpflichtigen  Fachartikel nachzulesen:

Grohmann, K., Dickomeit, M. J., Schmidt, M. J., & Kramer, M. (2013). Severe brain damage after punitive training technique with a choke chain collar in a German shepherd dog. Veterinary Behavior, Vol 8, Issue 3, S.180-184.  Abstract (das Abstract ist öffentlich und  kostenlos)

Weitere Quellen, die in diesem Artikel Verwendung fanden:

Das Positionspapier der  American Veterinary Society of Animal Behavior zum Gebrauch von Strafen zur Verhaltensmodifikation von Tieren

Gesundheitliche Bedenken beim Gebrauch von Stachel- und Würgehalsbändern

Tödlicher Unfall mit Würgehalsband

Moderne, hundefreundliche Ausbildungsmethoden in der Gebrauchs- und Diensthundeausbildung.

Bild Deutscher Schäferhund © Thomas Hein / Pixelio

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /var/www/web418/htdocs/wp-content/themes/yamidoo_pro/functions/theme/functions.php on line 64 78 Comments

  1. Danke für den Artikel und das Aufmerksammachen. Ich frage mich wann solche Methoden endlich strafbar sind und nicht mehr länger von Hundeausbildern und Verantwortlichen geduldet werden.
    Was geht in einem Halter vor, der seinem Tier so etwas zumutet ?
    Was in einem Tier vorgeht, das seinem Menschen vertraut, ist sicher denkbar.

    • UlliK sagt:

      das ist schon lange strafbar…(§ 17 Tierschutzgesetz, Strafandrohung bis zu 3 Jahre oder Geldstrafe),
      aber leider auf vielen Hundeplätzen gang und gäbe

      • Alexandra sagt:

        du sprichst mir aus der seele

      • EisEngel sagt:

        Auf solch einem Platz würde ich als verantwortungsvolle Hundehalterin NICHT gehen, ich kann nicht verstehen wie gerade “Ausbilder” sowas dulden können -.- Das Problem ist leider nur, dass jeder Idiot zum “Ausbilder” werden kann, man braucht keine eigene “Ausbildung”….”Kenntnis” darüber wie man einen Hund ausbildet reicht ja leider vollkommen aus :(

        • hartmut sagt:

          In Deutschland darf sich leider jeder ausbilder oder Hundetrainer nennen ohne je selber einen echten Nachweis erbracht zu haben.

      • Sascha sagt:

        Ich kann da auch nur zustimmen, sowas geht gar nicht.

      • Nanny sagt:

        Das ist großer Quatsch, denn mit einem Lederhalsband kann noch viel mehr entstehen, da dadurch noch viel mehr Druck auf den Hals beziehungsweise Kehlkopf bewirkt wird.

      • Birgit sagt:

        Was nützen auch die besten Gesetze, wenn sie nur erlassen und nicht kontrolliert werden. Selbst konkreten Hinweisen auf Zuwiderhandlung wird nur ungern nachgegangen.

    • Adriana sagt:

      Meine Hunde hatten Würgehalsbänder nie nötig. Wer mit Tieren umgehen kann, weiß, dass man jedes Tier mit Belohnungen und Geduld wunderbar erziehen kann. Es gab nie Probleme und ich halte seit 27 Jahren Hunde aller Rassen (Schäfer, Dalamatiner, Dogo Argentino, Mastiff,…). Ich bin auch für einen Hundehalterführerschein, lange Ausbildung und Beobachtungszeit, sodass Hunde mit geringerer Wahrscheinlichkeit in falsche Hände kommen.

    • Wickel Stefan sagt:

      Das Frage ich mich auch! Ich bin selbst ausbilder in einem Verein und bei uns sind diese würger nicht erlaubt genausowenig wie ein Stachelerwer damiterwischt wird wird aufgefordert es zu entfernen und machteres nicht kann er gehen! Zurück zu diesem A….loch …., ich hoffe das er niewieder einen Hund bekommt. Frage mich aber auch warumda niemand eingegriffen hat! Ich glaube ich wäre durchgedrehtund hätte ….. Hund abgemacht hätte. Soein Dreckschwein sorry!

    • Gabriele Schlicht sagt:

      Menschen ohne Herz und Hirn greifen zu solchen Methoden, die dem Tier Verletzungen, zumindest aber große Schäden zufügen können. Diese Methoden wendet Cäsar Milan an. Sie werden im TV verbreitet und von oben genannten Menschen kritiklos übernommen. Dieser sogenannte “Hundeflüsterer” Cäsar Milan muss die Verbreitung seiner unsäglichen Methoden verboten werden! Weg mit dem Tierquäler und zwar ein für alle Male! das ist ein Schritt in die richtige Richtung.
      Schließt euch der Gruppe GEGEN Cesar Millan den ”Hundeflüsterer” bei facebook an! Zusammen lasst uns dafür sorgen, dass solche selbsternannten Experten, wie Cäsar Milan, das blutige Handwerk gelegt wird. Wir haben in Deutschland ein Gesetz zum Schutz der Tiere. Jeder Mensch, der Tiere quält kann zur Rechenschaft gezogen werden!

  2. Dr. Christa Pardeller sagt:

    ins Gefängnis mit Tierquäler. Und lebenslang Tier-Halteverbot für Tierquäler. Nicht quälen und nicht töten.

  3. Heike Thiel sagt:

    Mir fehlt bei diesem erschütternden Bericht eine wichtige Information: Ist der Halter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt worden?

  4. Julia Gretscher sagt:

    Wieso schreiben Sie nicht, dass der Artikel bereits aus dem Jahr 2011 und den USA stammt und in Ihrer ursprünglichen Quelle angegeben ist, dass es bisher nur diesen einen bekannten Fall gibt?
    Ist es Absicht oder schlechtes Handwerk, dass jetzt wieder deutsche Hundesportvereine ins Rampenlicht der Kritik gerückt werden?

    MFG

    • Ich habe die Quelle unter dem Artikel korrekt angegeben. Ich habe keine Ahnung, welchen Artikel Sie meinen. Außerdem habe ich nichts über deutsche Hundesportvereine geschrieben – die haben Sie soeben ins Spiel gebracht. Vielleicht sollten Sie – anstatt hier wilde Beschuldigungen zu äußern – Ihre Quelle auch korrekt angeben.
      MFG

      • Hundefreund sagt:

        Vielen Dank dass Sie darauf aufmerksam machen was MENSCH mit “Erziehungs”-Hilfsmitteln anrichten kann!!!

        Leider kann man auf der Quellenseite den gesamten Artikel nur gegen 15 USD einsehen. Aber auch ohne diese Einsichtnahme ist ersichtlich, dass Sie Auszüge des Originaltextes mit eigenen Inhalten vermischt haben, weshalb ich Sie darum bitten möchte die originalen Textpassagen auch als solche deutlich zu kennzeichnen, ebenso wie die von Ihnen hinzugefügten.

        Wirklich schade finde ich dass Sie von dem Original auch einfach etwas weggelassen haben, z.B. […]To the author’s knowledge, this is the first report of a severe brain ischemia after strangulation in a dog.[…], um stattdessen einfach mal von “mehreren Fällen” zu berichten. Das hat den Beigeschmack von Meinungsmache/Lesermanipulation und ist superschade für so ein wichtiges Thema, bei dem wahrhaftig keine Notwendigkeit besteht es mit eigenen Ausschmückungen noch zu dramatisieren. Ist das was manche Menschen einem Hund antun – und zwar so wie es im Originalartikel beschrieben ist – nicht schlimm genug???

        • Die Autoren schreiben aber auch: “Because this technique of punishment is not uncommon, further cases of ischemic brain damage resulting in the death of the dog may have gone unreported.”
          Es ist übrigens üblich, dass Fachartikel Geld kosten und teuer sind – ich darf diese Artikel nicht im Originaltext veröffentlichen. Daher kann ich nur zum öffentlichen Abstract verlinken. Den kompletten Artikel müssen Interessierte erwerben.

    • Heike Heinze sagt:

      Die Quelle wurde doch korrekt bekanntgegeben. Werden denn in Hundesportvereinen, die Sie so verteidigen, Würgehalsbänder zur Züchtigung der Hunde benutzt, Julia Gretscher?
      Wenn kein einziger weiterer Fall bekannt ist, bedeutet es dennoch, dass diese Tat verwerflich ist und mit Härte bestraft werden müsste.
      Im Übrigen haben Tiere im Sport absolut nichts zu suchen.

      • Dennis sagt:

        Was ist das für eine schwachsinnige Aussage “Tiere hätten im Sport nicht zu suchen”. Des sind Aussagen von Leuten die wahrscheinlich die eigenen Tiere in den 5 auf 5 Meter großen Garten lassen und sagen sie waren gassi

        • Julie sagt:

          Auch wenn ich die Aussage, dass Tiere im Sport nichts zu suchen haben, nicht unbedingt nachvollziehen kann (Sport heißt ja nicht immer gleich, dass man übertreibt)- Dennis, ihre Aussage ist mindestens ebenso undurchdacht und haltlos. Um nicht zu sagen “schwachsinnig”.

        • Maren sagt:

          Dem schließe ich mich an. Was ist denn das für eine schwachsinnige Aussage: Viele Sportarten bieten gerade arbeitsfreudigen und sportlichen Hunden eine tolle Möglichkeit der Beschäftigung – und sind gut für die Bindungsstärkung zwischen Mensch und Hund! Sprechen Sie für einen Mops? Ich glaube, dass sich selbst viele Möpse und nicht so anspruchsvolle Hunderassen sehr dafür interessieren würden, wenn die Herrchen und Frauchen sich mehr mit ihnen beschäftigen würden, anstatt nur 3 Schritte vor die Tür zu gehen und sie mit Leckerlies vollzustopfen.

      • gast110 sagt:

        dann soll ich meine also auf der couch festketten?

    • Ursula Schmidt-Dunson sagt:

      Wieso ist das so wichtig aus welchem Jahr der Artikel ist? Fakt ist, viele Trainer arbeiten mit Gewalt.

      • Nanny sagt:

        Das stimmt überhaupt nicht. Ich bin seit 40 Jahren im Hundesport und habe nie Gewalt kennengelernt auf den Hundeplätzen

      • Silke sagt:

        Leider nicht nur Trainer. Der Einsatz von Würgehalsbänder und Stachelhalsbändern gehört bei weitem noch lange nicht der Vergangenheit an. Auch das sogenannte “Strafhängen” habe ich selbst schon mit eigenen Augen mit ansehen müssen, auch wenn das schon etliche Jahre her ist und ich selbst noch ein Kind war. Der Hund hatte genug und griff im Anschluss den Halter an. Der Verein deckte den Halter damals. Sicherlich ist auf diesem Gebiet schon sehr viel passiert.Leider gibt es aber noch genug Narren, die diese Halsbänder nutzen. Um so besser finde ich ,dass solche Artikel, wie obiger, veröffentlicht werden.

    • Bührer sagt:

      Bei uns sagt man, wenn man dem Hund auf den Schwanz tritt fängt er an zu bellen. Es kommt mir so vor, als fühlten Sie sich angegriffen – ??!! Immer wieder beobachte ich auf Hundeplätzen wie immer noch Würger, Stachel usw. eingesetzt werden. Nicht in den USA sondern in der Schweiz wie in Deutschland. Wer zuwenig Hirn hat muss mit Gewalt agieren !!

    • Sabine Ohlmann sagt:

      @ Julia Gretscher – Grundsätzlich ist es doch egal, ob der Artikel aus 2011 oder 2013 stammt, denn Fakt ist, daß solche Methoden in vielen Hundeschulen immer noch Gang und Gäbe ist. Wer etwas anderes behauptet, verschließt entweder die Augen vor den tatsachen oder aber gehört zu den leuten, die so eine behandlung als normal empfinden.

    • Anastasini sagt:

      Frau Gretscher, die Hundesportvereine sind schon lange im Rampenlicht der Kritik!! Wenn ich die Storys höre, die meine Hundetrainerin erzählt,wie sie an solchen Verunstaltungen bei Hundesportvereinen teilnahm, da zweifle ich an dem Verstand der dortigen Hundehaltern. Wie man an dem obigen Bericht ja sieht, haben die null Respekt vor dem Hundeleben und wenden Erziehungsmethoden an, die jenseits von Gut und Böse und völlig antihundisch sind!!

  5. Andrea Rupp sagt:

    Ich verabscheue solche Menschen aus tiefster Seele und wünsche ihnen ein richtig beschissenes Karma.

  6. Ich sagt:

    Sehr geehrte Redaktion,

    ist das ein Vorfall in den Usa oder in Deutschland?
    Wenn in Deutschland: Gibt es mehr Informationen? Ich würde gern Anzeige erstatten.

    • Die Informationen zu diesem Text habe ich dem Artikel einer tierärztlichen Fachzeitschrift entnommen. Aus dem Artikel wird nicht klar, wo der Vorfall stattgefunden hat.

  7. milunka rill sagt:

    und trotzdem werden diese grade in ebay angeboten, gebraucht.habe an ebay geschrieben das in D.die benutzung verboten ist.

  8. Anna sagt:

    Was für ein beschissenes krankes Pack läuft eigentlich auf dieser fucking Welt herum???? Was soll das, verdammt?

  9. Ich sagt:

    In Deutschland ist das benutzen von sogenanten “Stachelhalsbändern” verboten,der Kettenürger ist nicht verboten und daher in Deutschland weiterhin freiverkäuflich.

  10. Liane Ehrmann sagt:

    Anzeige und lebenslanges Tierhalteverbot.

  11. peikko sagt:

    Zum einen sind auch Stachelhalsbänder in zig Shops erhältlich, scheinbar ist nur die Nutzung strafbar, nicht jedoch der Verkauf. Ansonsten dürften auch Würgehalsbänder lt. Tierschutzgesetz verboten sein

  12. Didi sagt:

    das passiert durch “vorbilder” wie cesar millan … traurig!!

    • Heike sagt:

      so ein blödsinn, wer die sendung schaut und sich damit beschäftigt der weis das gerade milan soetwas verabscheut…………………….warum werden immer andere für etwas in die verantwortung gezogen und nicht der, der sowas getan hat???? ich selber habe auch hunde, aber das ist das letzte, sorry.

    • hundehalter sagt:

      jetzt wird wieder auf cesar milan rumgehackt! erst war es der rütter und nun milan usw. ich finde den milan klasse. nicht alles was er anwendet, wende ich bei meinen hunden an, aber einiges habe ich angewendet und es funktioniert!

      was hier in dem artikel geschrieben wurde, ist wirklich sehr schlimm und tragisch. ich hoffe das dieser mann bestraft wird. hier musste mal wieder der hund darunter leiden, das sein mensch nicht über seine vorgehensweise nachgedacht hat!

    • Andrea sagt:

      Traurig sind solche Kommentare wie diese – hauptsache einen Schuldigen suchen und alles schön weiter reichen. Aufpassen und lernen ist die Devise – nicht hinschauen und sich aufplustern! Wattebäusche an die Macht

    • Chris sagt:

      dieser Cesar Millan ist ein ganz fieser Tierquäler … der würgt die Hunde nicht nur bis zur Bewusstlosigkeit und tritt sie auch ganz hinterhältig dorthin wo es sehr weh tut, sondern er benutzt auch Elektroschockhalsbänder….der Typ ist das Allerletzte und wie immer hat so ein Blender jede Menge Jünger die ihn anhimmeln!!!

  13. Thomas F. sagt:

    Wie kann man sich über so etwas wundern, wenn in Teilen der Welt Hunde-, Hahnen- und andere grausamste Tierkämpfe gang und gäbe sind? Dort wetten Menschen Geld darauf, welches Tier zuerst stirbt. Und nur dafür wurden die Tiere jahrelang so bissig wie möglich gemacht.

  14. Viola Kozur sagt:

    Also ich bin der Meinung wer zur Erziehung seines Hundes ein Würge oder Stachelhalsband benötigt dürfte gar keinen Hund besitzen Gewalt ist keine Lösung mit viel Liebe und Geduld kann man Hunden sehr vieles beibringen

  15. manuela sagt:

    oh gott, mir laufen die Tränen wenn ich das sehe! wie kann ein Mensch nur so grausam sein.. das traurige daran ist, das Hunde, egal wie arg sie von ihrem Herrchen gequält werden, immer unendliche Liebe zum Besitzer haben. schon krass. ich hab selbst zwei hunde, (labrador-rottweiler-boxer-deutsche Dogge-Mix), 14 Monate alt, und wenn ichdas höre, *grrrrrrr* da würgts mich.. man sollte mal die besitzer mit einem würgeband in der luft aufhängen..
    und das Hundetrainer noch so was empfehlen?? unverständlich.. es sollte einen Hundebesitzer-führerschein geben.!!
    ja und leider, sind auch solche halsbänder wie hier schon beschrieben, in erlaubt.. ;(

  16. Eva Windisch sagt:

    Und Cesar Milan macht das auch, und die ganze Welt vergöttert ihn. Kranke Menschen! Erinnert mich an eine frühere Zeit wo auch die Menschheit einem Mann begeistert hinterherrannte, der folterte und mordete.

    • Andrea sagt:

      CM sagt immer, dass man seine Trainingsmethoden nicht einfach so nachmachen soll – hat den Hintergrund: Menschen erkennen nicht wann was angebracht ist. Konstruktiv gesagt ist ihre Meinungsäusserung total überflüssig gewesen

      • Verena sagt:

        Solche Methoden sind in meinen Augen NIE angebracht. Leider musste mein erster Hund, ein Schäfrmischling aus dem Tierheim, dies auch durchstehen. Ich machte es nie selber, das erledigte unser Hundetrainer. Bist Du ein Neuling auf diesem Gebiet,glaubst Du eben, das müsse der Weg sein. Als man mir dann, einige Jahre später, meinen jungen Spaniel durch Ziehen am Halsband ins Liegen bringen wollte, sein Kopf lag im Schlamm, sein Hinterteil steil in der Höhe, reagierte ich und suchte einen, in meinen Augen, besseren Weg. Man prophezeite mir jedoch, dass ich so diesen Hund nie in der Hand haben werde, was sich als komplet falsch erwies.

    • Sascha sagt:

      Sehr geehrte Frau Windisch,

      Bevor also eine verwerfliche Tat eines Unwissenden mit dem Training eines Menschen verglichen wird, sollten Sie sich lieber ausführlich mit der Thematik beschäftigen.

      Prinzipiell sollte ein Hund natürlich nicht gewürgt werden. Da gehe ich grundsätzlich mit allen anderen konform.

      Die Sache sieht allerdings anders aus, wenn der Hund so aggressiv ist, dass der Hundeführer gebissen wird/ werden soll. Allerdings hat CM noch nie einen Hund bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, sondern nur, bis der Hund sich beruhigt hat.

      Aber es ist natürlich für viele Menschen belastend wenn ein (Achtung Ironie) “kleiner, dreckiger Mexikaner ohne Schulbildung” besser mit Hunden umgehen kann als viele sogenannte Studierte.

      Als Schlusswort: Das Thema ist grundsätzlich verachtenswert. Aber bitte keine Vergleiche ziehen zu anderen Personen.

  17. rosi sagt:

    UND KEINER; KEINER; WIRD DARAN ETWAS ÄNDERN KÖNNEN DIESE SCHWEINE MACHEN WEITER; UND VIELE WUNDERNSICH WEN HUNDE IHRE LEUTZE VERBEISSEN; SIE GEBEN ALLES ZURÜCIK WAS IHNEN ANGETHAN WURDE; UND SIE WERDEN GETÖTET; ES IS ZUM KOTZEN; WAS MACHT IHR NUR MIT DEN Tieren DIE UNS Gott GEHLIEHEN HAT wassssssssssssssssssss

  18. Jörg sagt:

    Frei verkäuflich sind auch die sogenannten Erziehungs- und Korekturhalsbänder mit Elektroschockimpuls. Diese sollten ebenfalls verboten werden und gehören schon garnicht in den Handel!
    Diese sind in den USA leider noch im Einsatz, obwohl dort das Tierhaltungsgesetzt weitaus schärfer greift als in Europa.

  19. Maike sagt:

    Ein wenig Google-Suche, und sogar Hundeschulen gefunden, die Würgehalsbänder verkaufen – die werden sogar als Premium-Würgern angepriesen!

  20. Ingrid sagt:

    es müßten harte strafen eingeführt werden ,sonst hört das nie auf

  21. Tanja sagt:

    solchen HH sollte man das Gleiche antun, kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben 3 Hunde, aber sowas kam nie in Frage. Gut ich bin auch nicht so vergiftet, wie einige die Hundesport als Profilierungsmethode sehen.

  22. Mone sagt:

    ehrlich, lieber tot als evtl. jahrelang solchen Hundebesitzern ausgeliefert zu sein, nur leider muss der nächste Hund seinen Platz einnehmen ………..

  23. Spanielteam sagt:

    noch ende der 90ziger Jahre, als ich mit meinem ersten English Cocker Spaniel die BH lief, musst der Hund laut Prüfungsordnung ein Kettenhalsband nicht auf Zug tragen, heute ist das nicht mehr so.

  24. Nora sagt:

    Ich habe für meine Boxerdame auch eine Kette, diese nutze ich aber nicht als Würger. Davon ab, dass sie meist sowieso ohne Leine läuft. Und wenn doch eine angelegt werden muss, dann wird sie ordentlich befestigt, und nicht am Würgeband.
    Ich verabscheue diese Art von Konditionierung. Auf unerwünschtes Verhalten folgt Schmerzreiz…. Machen die das mit ihren Kindern auch so? Ja dann gute Nacht….

  25. tina1n11 sagt:

    ist es nicht schwanz wer wie welchen text schreibt tatsache ist das es diesen vorfall gegeben hat es spielt doch gar keine rolle wieviel solcher fälle bekannt sind einer reicht einer allein ist einer zu viel

  26. Gabi sagt:

    Unglaublich, hoffentlich wird der Tierhalter verurteilt. Hätte es ihm gefallen, als Kind so behandelt zu werden.

    Ich kann so was nicht glauben.

  27. sven sagt:

    ein tag ohne Konsequenz….. er würde genau das fühlen was der Hund bei der Misshandlung gefühlt hat….

  28. pet sagt:

    Anzeigen und lebenslanges Tierhalteverbot wäre die richtige Konsequenz….ohne wenn und aber!

  29. Uhrenfan sagt:

    Hallo,

    der arme Hund. Sowas sollte richtig bestraft werden. Würgehalsbänder sollten verboten werden.

  30. Michael sagt:

    Wir haben bei uns auch einen Hundeplatz, war einmal dort und habe mich sofort wieder verabschiedet. Diese Art der Hundeerziehung werde ich nie im Leben durchführen. Grausam und Barbarisch. Mein Hund ist mein Freund und nicht eine Kreatur die ich Quäle. Mehr schreibe ich leiber nicht sonst könnte man rechtliche Schritte gegen mich einleiten.
    Für solche Hundeerzieher empfinde ich nur Abscheu und Ekel.

  31. Sigi sagt:

    Nee also da geht mir die Hutschnur hoch! Klar ist das ganz schlimm für das Tier, ABER dann werden direkt wieder alle über einen Kamm geschoben. Ich find es viel schlimmer das Haltis von den Erziehungshalsbandgegnern eher empfohlen wird, womit man dem Tier eher schaden kann als wie mit dem sog. Stachelhalsband (Erziehungshalsband). Halti= Fehlbildungen in der Wirbelsäule bis hin zum Genickbruch! Ganz toll! Oder die Leute haben nur ein normales Halsband und ziehen damit ihrem Tier die Luft weg ohne Ende. Dann doch lieber ein Erziehungshalsband vernünftig angewendet und dem Hund Gehorsam vernünftig beigebracht dann erübrigt sich vieles! Es hängt immer davon ab wie man damit umgeht! Das gleiche ist genauso Körperverletzung am Tier wenn viele Leute meinen die keine Ahnung von Nährstoffzusammensetzung haben und von heute auf morgen nur weil es Trend ist ihren Hund zu “Barfen”….also wo fängt es an und wo hört es auf….

  32. ich sag nur cesar millan …

    http://youtu.be/Qh9YOyM2TAk

    wird ja auch im deutschsprachigen fernsehen als „hundeflüsterer“ verkauft …

  33. Claus hedtke sagt:

    sollche leute gehören in den knast, der arme hund

  34. G.O sagt:

    Vielen Dank, denn der Meinung bin ich auch. Und zum Hundesport ist soviel zu sagen: Meine Dobermannhündin liebt Schutzdienst und die Arbeitbauf dem Hundeplatz sehr. Ohne Stachel und ohne sonstigen Geräte.Futter und Balli machen sie sehr glücklich.

  35. Es macht mich sauer und sehr traurig, wie “Mensch” mit seinen Mitlebewesen “Tier” umgeht. Es gibt viel, die noch nicht begriffen haben, dass die Tiere Mitbewohner dieser Erde sind und nicht zur Ausbeutung und Sklaverei dienen. Tiere sind unsere Freunde und sollten auch so behandelt werden, denn manchmal sind die Tiere die einzigen echten, treuen Freunde, die man hat!!!!!!!

  36. Uwele sagt:

    Selbst wenn es ein alter Artikel ist, leider ist dieser Fall grausame Wirklichkeit auf einigen Hundeplaätzen. Ich selbst habe deshalb auch die Nase voll und gehe mit meinen Schäferhunden auf keinen Hundeplatz mehr. Es sind nicht alle Hundler so, aber in fast jedem Verein gibt es so 1 oder 2 Idioten!!

  37. Und wie viele Zuschauer gab es diesmal, die nichts unternommen haben, weil es “nicht ihr Hund war” ? Zeigt doch mal Zivilcourage!

  38. Kommentator sagt:

    Mal abgesehen von den Kommentaren bzgl. bestimmter Halsbänder finde ich es irgendwie traurig, dass man bei “Stress” immer gleich dabei sein und auf diversen Leuten rumhacken muss!

    Die Thematik ist natürlich widerlich und der Vorfall mehr als traurig – ABER – viel wichtiger wären Alternativen zu benennen, die dann eben NICHT auf Gewalt oder ähnlichem basieren, vor allem dann, wenn es eben immer noch viele Hundeschulen gibt, die zu groben Mitteln greifen!

    Es gibt nämlich sicherlich viele Hunde, die in irgendeiner Weise traumatisiert sind oder eben aus Angst einen Aufstand machen und die Hundebesitzer solcher Hunde benötigen daher dringend Hilfe.

    Ich habe schon öfters Hundebesitzer mit “schwierigen” Hunde erlebt und die Menschen tun mir teilweise echt leid, wenn von Spielzeug über Leckerlies nichts hilft, damit der Hund seine Artgenossen nicht dermaßen anmacht!

  39. Robert sagt:

    Ich kann nur hoffen und wünschen, dass so ein Hundehalter wegen Tierquälerei angezeigt wurde. Dem armen Hund hilft das zwar wenig, aber vielleicht anderen Hunden.

Leave a Comment


*