Impfungen

Mit Impfungen kann man Hunde effektiv vor einigen gefährlichen Infektionskrankheiten wie z. B. Parvovirose, Staupe oder Tollwut schützen. Man unterscheidet Core-Impfungen und Non-Core-Impfungen. Die Core-Impfungen sind Pflichtimpfungen, die jeder Hund grundsätzlich erhalten sollte.
Zusätzliche Impfungen (Non-Core-Impfungen) können unter besonderen Umständen, z. B. in Zeckengebieten, bei Urlaubsreisen oder vor dem Besuch Sportveranstaltungen empfehlenswert sein. Entscheidend für einen belastbaren Schutz vor Erkrankungen sind eine sorgfältig durchgeführte Grundimmunisierung und termingerechte Auffrischungsimpfungen.
Zur Grundimmunisierung erhält der Hund meist zwei, manchmal aber auch drei Impfungen im Abstand von je vier Wochen. Bei Welpen zählt auch die Auffrischungsimpfung ein Jahr nach der letzten Impfung noch zur Grundimmunisierung. Die Abstände zu den weiteren Auffrischungsimpfungen hängen von dem verwendeten Impfstoff und dem Infektionsrisiko für den Hundes ab.

Core-Impfungen:
Staupe
Parvovirose
Leptospirose
Tollwut
HCC

Non-Core_Impfungen:
Bordetella
Parainfluenza
Borreliose
Herpesvirus
Bestimmte Hautpilze
Babesiose

Nebenwirkungen treten bei Impfungen außerordentlich selten auf. Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden für das Jahr 2011  bei schätzungsweise drei Millionen geimpfter Hunde  109  Komplikationen, davon 30 mit tödlichem Ausgang,  nach Impfungen von Hunden gemeldet. Das ist ein Prozentsatz von 0,0036%. Chihuahua und Mops waren am häufigsten betroffen.

Am häufigsten kam es zu vorübergehenden  Störungen des Allgemeinzustandes und Magen-Darm-Beschwerden. Eine deutliche Reaktion an der Injektionsstelle wurde bei 22 Hunden beobachtet. 20 Hunde zeigten einen Schock. 16 Fälle von Kreislaufsbeschwerden und 14 Fälle von Atembewschwerden wurden gemeldet, ferner kam es zu Symptomen an den Augen, neurologischen Symptomen, Hautirritationen und Juckreiz.

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