Alles wird anders – ein Hundeleben?

Spontanität adieu, hallo Verantwortung

Nach der Arbeit ins Kino gehen, mit den Kindern einen ganzen Tag im Freibad verbringen oder drei Wochen durch Südostasien reisen – selbstverständlich können auch Hundebesitzer das alles machen.
Allerdings geht Einiges nicht mehr so spontan, wie in der Zeit, bevor der Hund da war, weil die Versorgung des Tieres vorher organisiert werden muss. Diese Versorgung kann auch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein, wenn man den Hund zum Beispiel in einer Hundepension unterbringen muss. Auch ein Urlaub mit Hund ist in der Regel teurer als ohne, weil man in Hotels und/oder Ferienwohnungen meist einen Hundezuschlag zahlen muss und weil man auch nicht mehr jedes Schnäppchen wahrnehmen kann, da Hunde in einigen Unterkünften nicht erwünscht sind.

Hunde machen Dreck

Hunde haaren, sabbern auf den Teppich und speicheln auch gerne frisch polierte Glastüren ein. Sie wälzen sich mit Vorliebe in übel riechenden Dingen, von denen man lieber nicht weiß, was sie sind oder waren. Hunde denken auch nicht im Traum daran, sich ihre Pfoten nach dem Spazierengehen abzuwischen. Sicherlich kann man dem Hund, die eine oder andere Unart abgewöhnen. Und selbstverständlich sind auch Haushalte, in denen ein Hund lebt, sauber und wohnlich, man muss allerdings etwas häufiger putzen.
Wer aber das Bedürfnis hat, in einer Wohnung zu leben, in der man stets vom Boden speisen kann, wird wahrscheinlich mit einem Hund als Mitbewohner nicht glücklich werden.

Hunde machen Freunde, aber manchmal auch Ärger

Hundehalter machen häufig die Erfahrung, dass sie, seit sie einen Hund besitzen, viele neue Leute kennen lernen. Hundehalter unter sich kommen meist rasch ins Gespräch. Aber auch Nicht-Hundehalter haben häufig wenig Scheu sich bei Hundehaltern nach dem Tier zu erkundigen. Aus diesen Bekanntschaften können Freundschaften entstehen.
Aber Hunde können auch die Ursache für Konflikte zwischen Menschen, seien es Hundehalter oder Nichthundehalter, sein. Um diese Konflikte zu vermeiden, sollten Hundehalter gegenüber Anderen Rücksicht nehmen, grundsätzlich die Hinterlassenschaften ihres Tieres beseitigen und dafür sorgen, dass der Hund keine anderen Menschen und Tiere belästigt.

Alle einverstanden?

Wer einen Hund will, sollte sich überlegen, welche Folgen dies wahrscheinlich für sein Leben hat. Auf was in Zukunft wahrscheinlich verzichtet werden muss und was man dafür eventuell Kauf nimmt.
Ein Hund ändert nicht nur das Leben seines Herrchens oder Frauchens, er hat Einfluss auf den Alltag aller Familienmitglieder, Mitbewohner oder manchmal auch der Arbeitskollegen. Offen mögliche Probleme wie zum Beispiel die vermehrte Hausarbeit oder die veränderte Zeitplanung anzusprechen und zu diskutieren, kann späteren Spannungen vorbeugen.

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